Schloss Rametz: Paradies für Weinliebhaber in Südtirol

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Hier gedeihen die Reben optimal: Das mediterrane Klima, der Schutz vor rauen Winden und die wasserdurchlässigen Böden bieten ideale Bedingungen. Die Familie Schmid, Eigentümer von Schloss Rametz, hat die typische Pergel-Anbauweise bewusst für ihre 10 Hektar große Rebfläche gewählt. Ein besonderes Highlight ist das Weinbaumuseum, das 1980 im Erdgeschoss und Kellerbereich eingerichtet wurde.

Es lohnt sich nicht nur die Besichtigung des kleinen Weinbaumuseums. Das Museum zeigt anschaulich die Methoden des Rebanbaus, der Schädlingsbekämpfung und des Transports. Man sollte vor allen Dingen auch nicht ohne eine Weinprobe das Haus verlassen. Der Besucher, findet dort nämlich exzellente und kraftvolle Weine.

Bedeutende Geschichte

Die Geschichte von Schloss Rametz reicht bis ins Jahr 1227 zurück. Der Weinbau spielt in dieser Geschichte eine bedeutende Rolle, da hier schon vor Jahrhunderten Wein angebaut wurde. Rund um das Schloss finden sich Sorten wie Riesling, Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon. Hervorzuheben ist die erste Blauburgunder-Rebe Südtirols, die im Jahr 1860 angepflanzt wurde. Zur damaligen Zeit war Meran als Kurstadt bekannt, und Schloss Rametz beherbergte prominente Gäste wie König Albert von Sachsen, König Alexander von Serbien und Kaiserin Sissi von Österreich.

Wunderbare Weine in der Vinothek

Zum Anwesen gehören heute neben dem Weinmuseum auch eine Vinothek. Dort werden Weine, Sekte, Grappas und Liköre sowie eigens hergestellter Kaiserspeck angeboten. Ebenso im Sortiment sind einheimisches Schüttelbrot, Olivenöle aus verschiedenen Regionen Italiens, Balsamico-Essig aus Modena und diverse Kräutermischungen.

Das „Tiroler Weinhaus“ in Dorf Tirol sowie ein Restaurant gehören ebenfalls zu Rametz. Im Jahr 2018 wurden drei Sektsorten von Schloss Rametz mit dem „The WineHunter Award“ ausgezeichnet.

Das Schloss befindet sich in der Labersstraße 4 in Obermais und stellt Parkplätze für Besucher zur Verfügung.

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