„Wir haben die Meyer Werft und die Neptun Werft im vergangenen Jahr gestärkt, indem wir bei beiden Gesellschaften eine kräftige Kapitalerhöhung durchgeführt haben und alle Anlagen, Investitionsgüter und Grundstücke aus der Meyer Neptun GmbH, Rostock übertragen haben.“ Damit habe man die beiden Standorte deutlich gestärkt, heißt es in einer Erklärung der Meyer-Werft vom 28. Juni.

„Papenburg ist inzwischen der größte Schiffbauplatz in Europa geworden und die Neptun Werft in Warnemünde der größte Anbieter für Flusskreuzfahrtschiffe. Wir werden nun im Herbst in Luxemburg ein Büro eröffnen, von dem aus der zentrale Einkauf für Papenburg, Rostock und Turku gesteuert wird.“, zeigen die Schiffbauer aus dem Emsland, dass sie auf Internationalität setzen. Wichtig für die jeweiligen Finanzminister: „Das ist kein Steuersparkonzept. Die Steuern werden wie bisher weiterhin in Papenburg, Rostock und Turku bezahlt.“

Auch die Auftragsbücher der Meyer Werft sind gut gefüllt: „Die Meyer Werft habt in den letzten Tagen vier große Kreuzfahrtschiffe in Auftrag nehmen können und ist damit bis 2020 voll beschäftigt“, verlautet es stolz aus der Konzernzentrale. Gegen harte chinesische Konkurrenz konnte die Neptun Werft den Auftrag für einen 18.000 cbm LNG Tanker zeichnen. Auch die Werft in Turku konnte zwei große Kreuzfahrtschiffe für die Carneval Gruppe gewinnen.

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Geschrieben von wukomm

Kommunikations- und PR-Berater, Journalist und Blogger. Als Kind des Ruhrgebiets immer für ein offenes Wort zu haben.

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