Baobabs und wilde Tiere

Wer im Senegal angelegt, der sollte auf keinen Fall das Bandia-Naturreservat verpassen. Auf einer Fläche von etwa 2000 ha hat man hier, südlich von Dakar, bei der Ortschaft Mbou, unterschiedliche Tierarten aus dem Senegal und Südafrika zusammengebracht. Zunächst geht es vom Hafen aus mit dem Bus etwa eineinhalb Stunden vorbei an kleinen Dörfern, Märkten und einem lebendigen Landleben hinaus zu dem Reservat.

Dakar ist jung und sehenswert

Wer in einem Land, wie dem Senegal von Bord geht, der darf nicht die Augen vor der offensichtlichen Armut verschließen. Er darf sie vor allem aber nicht als Faktum abhaken und mit einem „kann man nicht ändern“ quittieren. Sie sollte, gerade wenn man von einem Kreuzfahrtschiff kommt, zum Anlass genommen werden, einmal zu reflektieren, wie gut es uns geht und wie klein manche Alltagsprobleme bei uns in Deutschland werden, wenn man sie mit den Lebensumständen der Menschen im Senegal vergleicht.