Fontana di Trevi
Fontana di Trevi

Gutes Essen macht bekanntlich müde und die schweißtreibenden Temperaturen tun ihr Übriges. Natürlich ist man jetzt viel zu faul zum Laufen, will aber noch so viel sehen. Die Lösung liegt nahe, denn nach dem preiswerten Essen reicht das Taschengeld noch zum Taxifahren. So kann man im Schnelldurchlauf noch alles das mitnehmen, was man in Rom an einem Tag unbedingt gesehen haben muss. Von Trastevere aus ist die Fontana di Trevi ein ideales Ziel. Wirft man ein Geldstück in den Brunnen, so heißt es, wird man in die Ewige Stadt zurückzukehren. Bei der Hitze möchte man eigentlich, wie einst die legendäre Anita Ekberg, in das kühle Nass steigen. Die Polizisten rund herum sehen aber nicht so aus, als ob man ihnen damit eine Freude bereiten würde. Und die Nacht verbringt man dann doch lieber auf seinem Kreuzfahrtschiff, als in einem italienischen Gefängnis.

Pantheon Rom
Pantheon Rom

Wieder rein ins Taxi und auf zum Pantheon. Das überragende Gotteshaus mit seinen heidnischen Ursprüngen gehört in Rom einfach zum Pflichtprogramm. Seine Kuppel, die in der Mitte eine Öffnung hat, durch die das Licht seine Wirkung in dem Gebäude entfaltet,  hat einen Durchmesser von mehr als 43 Metern.

Bei so viel beeindruckender Kultur rennt die Zeit davon. Natürlich reicht es nicht mehr für den Besuch im Petersdom, für den allein im touristischen Programm ohnehin ein eigener Tag vorgesehen werden sollte. Gleiches gilt sicher auch für die Vatikanischen Museen.

Petersdom Rom Sommer 2013
Petersdom Rom Sommer 2013

Trotzdem ist es ein Erlebnis, die letzten Minuten vor der Rückfahrt des Busses zum Hafen noch im Schatten der Kolonnaden vor der Kirche zu verbringen, in der der Heilige Petrus seine letzte Ruhestätte gefunden haben soll.

Wieder im Bus träumt man sich bereits zurück in die heiße und wunderschöne Stadt. Die Zeit war viel zu kurz. Der Genuss hält lange an und die Sicherheit: das war nicht der letzte Romaufenthalt. Der Sommer ist allerdings nicht die beste Zeit für dieses Vorhaben. (Teil 1)

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Geschrieben von wukomm

Kommunikations- und PR-Berater, Journalist und Blogger. Als Kind des Ruhrgebiets immer für ein offenes Wort zu haben.

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