Im Dezember 2016 hat das neu erbaute Hotel TUI Sensimar Cabo Verde Resort & Spa auf der kapverdischen Insel Sal seine Pforten geöffnet. Wer, entsprechend dem Sensimar-Konzept „Zeit für Zweisamkeit“ ein 18+Hotel, also eine Anlage für Gäste über 18 Jahre sucht, ist auf der Sonneninsel in jedem Fall gut bedient.

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Angenehmer Sonnenurlaub

Als wir das Hotel für 7berge7meere.com in Augenschein nehmen, ist es seit etwa vier Monaten in Betrieb. Sicherlich gibt es an der ein oder anderen Stelle in diesem 5-Sterne-Haus (Landeskategorie) noch Luft nach oben, die im Übrigen nahezu jedes Hotel hat, dennoch ist es ein absolut angenehmer Ort, um einen sonnenreichen und erholsamen Urlaub zu verbringen.

Wunderbare Kulisse

Hier kann man von der Restaurantterrasse aus wunderbare Sonnenuntergänge genießen, vom Zimmer aus in den Swim-up-Pool steigen und sich an 350 Tagen im Jahr von der Sonne bescheinen lassen.

In den angenehmen Wintermonaten zwischen Januar bis April, klettert das Thermometer bis auf 25 Grad, im Sommer, Juni bis Oktober wird auch schon einmal die 30-Grad-Grenze erreicht. Die Wassertemperaturen im Atlantik liegen hier zwischen 20°C im Winter und 25°C im Sommer. Die endlosen Sandstrände auf Sal bieten eine wunderbare Kulisse für einen romantischen Urlaub zu zweit.

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Santa Maria Beach.

Architektonisch gelungen

Man findet den modernen, architektonisch gut gemachten Neubau, der spiegelbildlich zum Schwesterhotel Melia Llana errichtet ist, im Südwesten der Insel, in der Nähe der Stadt Santa Maria. Der feinsandige Strand lädt zu Spaziergängen ein, nach Santa Maria ist man auf diesem Weg allerdings zu Fuß zwei Stunden unterwegs.

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Blick vom Strand aufs Sensimar Cabo Verde.

Das geht mit dem Taxi in etwa fünf Minuten und für drei Euro pro Weg erheblich komfortabler. Dann entgeht einem jedoch so manches Naturerlebnis wie der Blick auf die Kite-Server, die ihre Segel hier in den kräftigen Nord-West-Passat halten, der immer für eine angenehme Durchlüftung sorgt.

Ohne Bikini wäre es noch schöner

Die Bikini-Beach-Anlage, eine Disco unmittelbar hinter dem Hotel auf der Pier gelegen, sorgt bei einigen Gästen nicht für Begeisterung. In der Zeit unseres Aufenthaltes ließen sich dauerhafte massive Lärmbelästigungen durch die von vielen als überteuert bezeichnete „Partyhölle“ allerdings nicht feststellen. Vielleicht dürfte sich das „Problem“ durch die offenbar hohen Preise irgendwann von selbst erledigen. Wer gibt schon gerne viel Geld aus, wenn er 50 Meter weiter im eigenen Hotel alles inklusive hat.

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Gewinnt keinen Schönheitspreis: Bikini Beach.

Entspannung im Spa

Absolute Ruhe und Entspannung findet der Gast im großen und sehr gemütlich gebauten etwa 2000 Quadratmeter großen Yhi Spa & Wellnessbereich mit Massagen, Beauty- und Kosmetikanwendungen, Sauna und Dampfbad. Auch ein gut ausgestatteter Fitnessraum steht zur Verfügung.

Neben den schon erwähnten Swim-ups, über die einige der insgesamt etwa 300 Zimmer verfügen, hat das Hotel zwei Pools, an denen immer genügend freie Liegen zur Verfügung standen, als wir im April 2017 hier waren. Auch am Strand stehen den Gästen Liegen mit Windschutzwänden kostenlos zur Verfügung.

Gemütliche Zimmer

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Swim-up-Zimmer mit Ausgang zur Terrasse.

Im Sensimar Cabo Verde gibt es verschiedene Zimmerkategorien. Die Junior-Suiten befinden sich im Haupthaus über dem Restaurant, die Swim-up-Zimmer sind etwas kleiner als die Suiten, sind ebenfalls komfortabel eingerichtet und haben, über die kleine Terrasse mit einer großen Runden 2-Personen-Liege (andere Swim-ups haben zwei einzelne Liegen) erreichbar, eben den Pool vor der Tür, den sich jeweils 12 Zimmer teilen. Kein Problem bei einer Länge von etwa 50 und einer Breite von drei Metern.

Dazu gibt es Zimmer mit Balkonen, die entweder den Blick nach innen auf die Anlage bieten oder nach außen gerichtet sind. Alle bieten ein Doppelbett, Klimaanlage, Föhn, Safe, Telefon, Kaffee-/Teezubereiter, Minibar ohne Gebühr (Auffüllung mehrmals pro Woche), WiFi, Dusche, Badewanne, Hausschuhe, und Bademäntel.

Vielfältige Gastronomie

Das gastronomische Angebot des Hauses lässt sich von seiner Vielfalt her durchaus sehen. Frühstück, Mittag- und Abendessen gibt es selbstverständlich im Hauptrestaurant Latitude.

Snacks über den Tag und zur Geisterstunde findet man in der Riviera-Bar an einem der Pools.

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Riviera Snack-Bar.

Dazu kann man teils mit, teils ohne Aufpreis die Angebote der Spezialitätenrestaurants „Nami“ (asiatisch), Casa nostra (italienisch) und Culinarium (international) genießen.

Was wir vermissen ist ein Restaurant mit einem afrikanisch-kreolischem Speisenangebot. Ein solches regionales Flair würde die sonst sehr europäisch geprägte Küche sicher lebendiger machen.

Vier Bars

Da Essen meist durstig macht, obwohl einige der Gerichte – vielleicht aufgrund der überwiegend von den Britischen Inseln angereisten Gäste – mehr Salz vertragen könnten, gibt es im Hotel verteilt vier Bars mit einem überzeugenden All-Inclusiv-Angebot.

Animation gibt es auch

Das Animationsprogramm ist schlank, wie man es von vielen Sensimarhäusern kennt. Einige Künstler, die an den Abenden auftreten, sind, da das Angebot auf der Insel begrenzt ist, nicht immer professionell. Sie sind aber mit Spaß bei der Sache und versuchen die Gäste zu begeistern.

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Unterhaltsame Zirkus-Show.

Zu den besseren Veranstaltungen im Abendprogramm gehören sicher die Director’s Gala und die White Party, über die wir schon an anderer Stelle berichtet haben.

Beim Tagesentertainment findet man die „üblichen Verdächtigen“ wie Aqua Fitness, Yoga für Einsteiger, funktionales Training, Step Aerobic oder Langhanteltraining.

Freundliche Mitarbeiter

Im gesamten Haus trifft man auf freundliche Mitarbeiter, die immer um den besten Service bemüht sind. Und wenn es dann einmal zu Problemen kommen sollte, ist die Guest Relation Managerin Betty eine wunderbar charmante Ansprechpartnerin, die immer eine Lösung findet.

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Guest Relation Managerin Betty Freitas.

 

 

 

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Geschrieben von wukomm

Kommunikations- und PR-Berater, Journalist und Blogger. Als Kind des Ruhrgebiets immer für ein offenes Wort zu haben.

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