Erfurt, die thüringische Landeshauptstadt, ist bereits im Hellen betrachtet ein Ort, den man gesehen haben muss. Selten findet man so eine Vielzahl ungewöhnlicher Fachwerkbauten. Dazu kommen prachtvolle Gebäude wie der Dom und das Rathaus und historisch bedeutsame Orte, wie das Augustinerkloster, in dem Martin Luther zum katholischen Mönch wurde. Im Dunkeln präsentiert sich die Stadt mit ihren mehr als 200.000 Einwohnern an vielen Stellen wie in Romanen aus dem Mittelalter. Und so lohnt es sich, die Stadt bei Nacht mit dem Mann zu entdecken, der sich zu dieser Tageszeit am Besten auskennt, dem Erfurter Nachtwächter.

Im Herzen der Landeshauptstadt, unweit von Krämerbrücke und Fischmarkt, beginnt der Rundgang, der etwa 2 Stunden dauert. Durch schmale Gassen führt der Nachtwächter seine Gruppe. Unterwegs erzählt er sehr unterhaltsam über die Geschichte der Stadt und die Menschen, die in ihr leben. Dazu gehören auch Erklärungen zum Erfurter Dialekt oder zur Herkunft heute noch benutzter Begriffen wie „eine Frau sitzen lassen“ oder „die Felle wegschwimmen“ sehen.

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Anfang Oktober findet auch in Erfurt ein großes Oktoberfest statt, das für viele bunte Fotomotive auf dem Domplatz sorgt und die Gelegenheit bietet, die Stadt vom Riesenrad aus zu betrachten. Allerdings ist der freie Blick auf den Dom und die gleich nebenan liegende Severikirche sehr eingeschränkt.

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Geschrieben von wukomm

Kommunikations- und PR-Berater, Journalist und Blogger. Als Kind des Ruhrgebiets immer für ein offenes Wort zu haben.

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