In meinem Online-Magazin „Christen an Rhein und Ruhr“ haben wir dazu aufgerufen, die liebsten Gotteshäuser zu beschreiben oder spirituelle Sehnsuchtsorte vorzustellen. Die Inhalte übernehme ich auch gerne für meinen Blog 7berge7meere.

Für Hubertus Tellmann‪ aus Quakenbrück ist die Basilika St. Paul vor den Mauern in Rom ein echter Sehnsuchtsort. Das berichtet er der Redaktion von „Christen an Rhein und Ruhr“.

Hubertus Tellmann.
Hubertus Tellmann.

‪“Ich war letztes Jahr zum Palmsonntag mit einer Pilgerreise (ca. 300 Leute aus unserem Gemeindeverbund) in Rom. Wir durften am Freitag vorher sogar in der Apsis von St. Peter eine Hl. Messe feiern. Aber am meisten beeindruckt hat mich der Besuch der Basilika St. Paul vor den Mauern! Während es im Petersdom laut und völlig überlaufen war von Touristen waren in St. Paul zu dem Zeitpunkt nur eine Handvoll Leute. Die Stille, die durch die wenigen Menschen in dieser doch sehr großen Kirche herrschte, hat einen auch innerlich ruhig werden lassen.‬“

Basilika Paul vor den Mauern (Foto: Hubertus Tellmann).
Basilika Paul vor den Mauern (Foto: Hubertus Tellmann).

Infos zur Basilika „St. Paul vor den Mauern“

Sankt Paul vor den Mauern ist eine der Papstbasiliken und eine der sieben Pilgerkirchen Roms. Die erste Paulus-Basilika ließ Kaiser Konstantin wohl bereits im Jahre 324 über dem vermeintlichen Grab des Apostels Paulus errichten. Schon im Jahre 386 wurde die Kirche erheblich vergrößert.

Eine Besonderheit der Pauluskirche ist das langes Band von 265 Medaillons mit den Porträts der Päpste hin. Während die Porträts von Päpsten vor dem 16. Jahrhundert der Phantasie der Künstler entstammen, bilden realistische Porträts die Vorlage für die Päpste ab diesem Zeitpunkt. Interessant: Es gibt eine alte Geschichte, nach der des heißt, wenn kein Platz für ein weiteres Medaillon mehr verfügbar ist, kommt Christus wieder zum Gericht. In dieser Hinsicht wurde es schon einmal sehr eng, als unter Papst Johanes Paul II. nur noch drei freie Stellen vorhanden waren. Um das Jüngste Gericht noch etwas zu verschieben hat man dann noch schnell 25 neue Plätze für Papstporträts angelegt und sichert sic h damit noch einige hundert Jahre Zeit.

Am 6. Dezember 2006 gaben vatikanische Archäologen bekannt, dass sie das Grab des Apostel Paulus an der Basis des Hauptaltars der Kirche entdeckt hätten.

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Mitmachaktion: Senden auch Sie bitte bis zu drei Bilder Ihres liebsten Gotteshauses ein und schreiben Sie uns in wenigen Sätzen, warum es für Sie so eine Bedeutung hat. Wir werden Ihren Beitrag dann ebenfalls in unserem Online-Magazin veröffentlichen. Schön wäre es auch, wenn Sie uns ein Porträtfoto von sich zur Verfügung stellen würden, damit unsere Besucher sehen, wer da gerade schwärmt. Ihre E-Mail bitte einfach an redaktion@christen-rhein-ruhr.de.

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Geschrieben von wukomm

Kommunikations- und PR-Berater, Journalist und Blogger. Als Kind des Ruhrgebiets immer für ein offenes Wort zu haben.

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