Das Gefühl für eine Region stellt sich oft ein, wenn man einen der lokalen Märkte besucht. Deshalb fahren wir mit „Stallerbike“ vom Robinson Club Quinta da Ria an der Algarve aus nach Olhão. In frühen Zeiten gehörte der Ort zur römischen Provinz Lusitania. Später war er Teil des arabischen al-Andalus. Nach der Wiedereroberung um 1250 gehörte die Gegend zum Königreich Portugal, wurde allerdings zunächst nicht mehr besiedelt. Erst im 17. Jahrhundert entdeckten Fischer den Ort wieder für sich und lebten zunächst in Strohhütten, die ein Jahrhundert später von Steinbauten abgelöst wurden.

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Eindrucksvolle Markthallen

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Olhão ist heute vor allem durch seine zwei großen Markthallen sehenswert. In der einen wird der Fischreichtum der Algarve mit vielen unterschiedlichen Arten deutlich.

Die andere beherbergt die Fleischabteilung, wo man vom Schweinekopf bis zu Hühnerfüßen ein reichhaltiges Angebot vorfindet. Dort gibt es auch Obst und Gemüse aus der Region.

Am Samstag gesellen sich im Außenbereich der Hallen die Bauern aus der Umgebung dazu, die ihre Erzeugnisse an den Mann oder die Frau bringen wollen.

Daneben findet man auch zahlreiche Stände mit Haushaltswaren, Schuhen und Kleidungsstücken. So wird Olhão an diesen Tagen besonders sehenswert.

 

Schlendern auf der Promenade

Die ansprechende Promenade, die sich unmittelbar an die Markthallen anschließt, lädt zum Schlendern ein. Bei Flut kann man vom angrenzenden Hafen aus auch Bootsausflüge in die Umgebung des Naturschutzgebietes Ria Formosa mit seinen vielen Vogelarten unternehmen.

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Pittoreske Gassen

Aber auch der Ort selbst bietet mit seinen kleinen, verwinkelten Gassen ein pittoreskes Bild. Sehenswert ist auch die Kirche im Zentrum des Ortes mit ihren kunstvollen Altären.

Zwischendurch findet man dann immer mal wieder kleine Plätze im Sonnenschein, mit Bars, die zum Verweilen einladen.

Lebende Krippe

Eine besondere Attraktion in der Weihnachtszeit ist die „lebende Krippe“, die wir beim Gang durch den Ort finden. Zunächst wundern wir uns über den Hirtenjungen mit zwei Schafen vor dem Geschäftshaus. Dann sehen wir Maria und Josef, sowie Ochs und Esel. Lediglich das Jesuskind ist aus Plastik. Eine tolle Idee, das Weihnachtsgeschehen mitten im Ort lebendig und erlebbar zu machen!

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Geschrieben von wukomm

Kommunikations- und PR-Berater, Journalist und Blogger. Als Kind des Ruhrgebiets immer für ein offenes Wort zu haben.

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