Sie wollen einmal sehen, wo die ganz großen Schiffe gebaut werden? Dann müssen Sie unbedingt einmal die Meyer-Werft in Papenburg besuchen.

Eingang zur Meyer Werft in Papenburg. Von hier aus werden die Besuchergruppen über das Gelände geführt. (Foto: WuKomm)
Eingang zur Meyer Werft in Papenburg. Von hier aus werden die Besuchergruppen über das Gelände geführt. (Foto: WuKomm)

Unabhängig davon, dass das Emsland ohnehin viele interessante Einblicke bietet, ist die Meyer Werft ein ganz starkes Stück Papenburg. Begonnen hat alles im Jahre 1795. Zunächst prägte der Holzschiffsbau das Bild der Werft. Die Boote wurden zum Transport des Torfs, der rund um Papenburg gewonnen wurde, benötigt. Immer vom Pionier- und Forschergeist getrieben, entwickelte sich die Meyer Werft weiter. 1872 begann man mit dem Bau von Eisenschiffen mit Dampfmaschinen. Von damals 20 Werften in Papenburg überlebte als einzige die Meyer Werft.

Historische Dokumente aus der Unternehmensgeschichte der Meyer Werft. (Foto: WuKomm)
Historische Dokumente aus der Unternehmensgeschichte der Meyer Werft. (Foto: WuKomm)

Zwischen dem Ersten und Zweiten Weltkrieg beschäftigte man sich mit dem Bau von Fischdampfern, Lotsenschiffen und Feuerschiffen und Passagierschiffen für die Küstenfahrt. Später baute man dann Fähren, ehe man in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts den Einstieg in die Errichtung von Kreuzfahrtschiffen schaffte.

Neuer Markt: Luxusliner

Bis heute hat die Werft 39 Luxusliner für Kunden aus aller Welt gebaut. Der jüngste Höhepunkt war die Ablieferung der Anthem of the Seas im April 2015. Dazu die Ausfahrt von Mein Schiff 4, das im Mai 2015 getauft wurde. In den Baudocks liegen derzeit die Norwegean Escape von der Norwegean Cruise Line und die Ovation of the Seas der Royal Caribbean International.

Mit mehr als 3.000 Mitarbeitern gehört die Meyer Werft zu den größten Arbeitgebern der Region.

Symbolisch für die vielen Mitarbeitenden der Werft. (Foto: WuKomm)
Symbolisch für die vielen Mitarbeitenden der Werft. (Foto: WuKomm)

Lohnendes Ausflugsziel

Die Meyer Werft ist ein lohnendes Ausflugsziel. Etwa eine Viertelmillion Individualreisende und Gruppen nutzen ganzjährig die Gelegenheit, den Werftarbeitern „über die Schulter“ zu schauen. Auf  3500 Quadratmetern hat die Meyer Werft im Jahr 2015 in neun Ausstellungsbereichen modernen Schiffbau und das Thema Kreuzfahrt neu inszeniert.

Zwei Stunden Zeit muss man für den spannenden Rundgang mitbringen. Belohnt werden die Besucher durch intensive Einblicke. Dazu gehören etwa  20 Schiffsmodelle im Maßstab 1:100. Der Themenbereich Werft heute stellt das mittlerweile internationale Unternehmen und seine Standorte vor. Der Höhepunkt bleibt der Einblick in die Schiffbauhalle 6 mit dem sich darin gerade im Bau befindlichen Kreuzfahrtschiff.

Gespannt lauschen die Besucher der sachkundigen Führung (Foto: WuKomm).
Gespannt lauschen die Besucher der sachkundigen Führung (Foto: WuKomm).

Ausfahrt bestaunen

Verbinden Sie doch einfach mal die Ausfahrt eines der neuen Ozeanriesen und die Überführung über die Ems mit einem Besuch bei der Meyer Werft. In diesen Zeiten ist es zwar richtig voll in dem idyllischen Eisstädtchen, aber, wie der Film zeigt, ist es in echtes Erlebnis.

Kontakt

Besichtigungen für Einzel- und Gruppenreisende sind ganzjährig möglich. Informationen
zu Preisen und Buchungsmöglichkeiten sind bei der Papenburg Tourismus GmbH erhältlich,
Telefon 04961-83 96-0 oder online unter www.papenburg-tourismus.de .

Hier der Trailer zur Eröffnung des neuen Besucherzentrums in Papenburg:

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Geschrieben von wukomm

Kommunikations- und PR-Berater, Journalist und Blogger. Als Kind des Ruhrgebiets immer für ein offenes Wort zu haben.

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