Auch in Padua empfehle ich, wie in den meisten großen Städten, für einen ersten Einblick eine Fahrt mit dem „roten Bus“. Sie prägen das Stadtbild vieler Metropolen, die roten „Hop on hop off“-Busse, die dabei helfen, sich in einer fremden Stadt zurechtzufinden. Das gilt natürlich auch für Padua. Die Stadt des Heiligen Antonius mit ihrer mehr als 3.000 Jahre alten Geschichte hält so viele tolle Ein- und Ausblicke bereit, dass man gerade bei einem kurzen Aufenthalt auf einen komprimierten Überblick angewiesen ist.

Bus mit Kuppel.
Bus mit Kuppel.

200.000 Paduaner oder Padovesen?

Etwas mehr als 200.000 Menschen leben in Padua, der Stadt, die u den Ältesten in Italien gehört. Padua liegt am Rande der Poebene 30 km westlich von Venedig am Fluss Bacchiglione. Nach den Anfängen als kleines Fischerdorf wurde die heutige Metropole der Kunst im 4. Jahrhundert das wichtigste Zentrum der Veneter. „Patavium“ war eine der blühendsten Städte des römischen Reiches. Zumindest solange, bis die Stadt im Jahre 602 von den Langobarden dem Erdboden gleichgemacht wurde. Das Mittelalter bringt weitere Blütezeiten und die zweite Universität Italiens (1222). 1405 gerät Padua unter die Herrschaft Venedigs, die vier Jahrhunderte andauert. Nach einer kurzen Zeit in Österreichischen Händen erfolgt 1866 der Anschluss an das Italienische Königreich.

Antoniusbasilika

Die Busrunde startet an der Basilika des Heiligen Antonius und dauert, vorbei an 13 Stationen, ununterbrochen etwa eine Stunde. Wie immer bei „Hop on hop off“-Bussen kann man natürlich an jeder Station aussteigen und in jeder der fünf Tagesrunden wieder zusteigen.

Unterwegs sieht man die Highlights der Stadt, wie den Platz des „Prato de la Valle“ mit der Basilika der Heiligen Justina, die Überreste des Amphitheaters und die Scrovegni-Kapelle, der Ragione Palast mit der Piazza delle Erbe und das Obeservatorium.

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Danach haben wir all das gesehen, das wir uns in einer zweiten und dritten Runde noch genauer ansehen werden. Besondere Blicke in die Basilika, den Dom und die Justina-Basilika folgen.

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Geschrieben von wukomm

Kommunikations- und PR-Berater, Journalist und Blogger. Als Kind des Ruhrgebiets immer für ein offenes Wort zu haben.

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