Sie wollen einmal leben wie Gott in San Gimignano? Dann sollten Sie sich für das Hotel L’Antico Pozzo entscheiden. In der edlen Residenz aus alter Zeit können die Mauern, bis hinein in das Kellergewölbe reden. Sie sprechen von Legenden und Geheimnissen und erzählen aus Tragödien aus schlimmen Zeiten.

Hotel L'Antico Pozzo: Kellergewölbe.
Hotel L’Antico Pozzo: Kellergewölbe.

Historisch belasteter Brunnen

L’Antico Pozzo bedeutet nichts anderes als „der alte Ziehbrunnen“. Den Keller der Residenz mit dem Brunnenschacht kann man noch heute besichtigen. In dem Haus befand sich früher der Legende nach ein Konvent, in dessen Keller offenbar auch die „Heilige Inquisition“ ihren (Un)taten nachgegangen ist. Auch der namensgebende Brunnen spielte in mittelalterlicher Votrzeit wohl eine entscheidende Rolle. Jene Jungfrauen, die sich dem Recht des Grundherren auf die erste Nacht, wir Juristen kennen das als „ius primae noctis“, widersetzten, hängte man zur Meinungsänderung oder zur Bestrafung in den Brunnenschacht.

Zentrale Lage

In dem Palazzo, dessen Errichtung auf das 15. Jahrhundert zurückgeht, wurden viele wunderbare Feste des örtlichen Adels gefeiert. Neben den historischen Anklängen begeistert das Hotel noch heute durch seine zentrale Position innerhalb der Stadtmauern von San Gimignano. Sie versetzt den Besucher in die Lage, den Ort dann zu genießen, wenn nach der mittäglichen Siesta die Touristenstürme langsam abebben. Dann kann man am Abend auf den Stufen des Duomo bei einem schmackhaften Eis (dem besten der Welt – sagen die Hersteller) einem Konzert lauschen, oder einfach die Zeit genießen.

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Frühstück auf der Terrasse

Die guten lokalen Weine und die wunderbare Gastronomie helfen dabei, dass Reisen und Genießen einmal wieder in einem Atemzug genannte werden können. Das Frühstück, das für italienische Verhältnisse durchaus ordentlich ist, kann man entweder im Speiseraum oder auf der Terrasse im Innenhof des L’Antico Pozzo genießen. Wir haben über HRS gebucht und für zwei Nächte mit zwei Personen etwa 240 Euro inklusive Frühstück gezahlt. Dazu kommen Parkgebühren von 12 Euro pro Tag auf einem außerhalb der Stadtmauern liegenden Parkplatz und die City-Tax.

Mühsame Suche lohnt sich

Nicht ganz einfach ist es, sich bis zu dem Hotel durchzuwühlen, um mit dem Auto einzuchecken. Es ist mühsam, aber es geht und man kann etwa 10 Minuten vor dem Hotel halten. Bei der Suche hilft dieser Link. Weitere Infos zum Hotel unter http://www.anticopozzo.com/de/. Nach einer erfolgreichen Suche wird man mit einem wunderbaren Hotel belohnt. Zwei Tage sollte man mindestens für San Gimignano einplanen. Nutzt man den Ort für weitere Abstecher in die Toskana, kann man gerne auch länger bleiben.

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Geschrieben von wukomm

Kommunikations- und PR-Berater, Journalist und Blogger. Als Kind des Ruhrgebiets immer für ein offenes Wort zu haben.

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